Polen - immer Richtung Westen

Eine Veranstaltungsreihe der Dalbergakademie Worms

Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe "Polen - immer Richtung Westen" der Dalbergakademie Worms zeigt die Kinowelt Worms zwei Filme:

 

 

Komponist Wiktor (Tomasz Kot) und seine Kollegin Irena (Agata Kulesza) reisen im Jahr 1949, zur Zeit des polnischen Wiederaufbaus, mit ihrem Tonbandgerät durch die Bergdörfer ihres Landes, um dort nach versteckten Gesangstalenten zu suchen. Die geeigneten Kandidaten laden sie in ein halb verfallenes herrschaftliches Anwesen ein, unter ihnen befindet sich auch die rebellische Zula (Joanna Kulig), in die sich Wiktor verliebt. Bald steht Zula im Mittelpunkt eines von Wiktor gegründeten Ensembles, mit dem er Kunst und Kultur seines Landes wieder auf Vordermann bringen will. Doch als die Truppe mehr und mehr für politische Ziele eingespannt wird, reicht es Wiktor und er nutzt einen Auftritt in Ostberlin für die Flucht. Doch Zula, die eigentlich mit ihm fliehen wollte, erscheint nicht wie vereinbart und so treffen sich die beiden erst viele Jahre später in Paris wieder…

Mittwoch, 4. September, 20 Uhr

 

 

 

Das kleine Dorf im Süden Polens wird von einer grausamen Mordserie heimgesucht. Im Laufe eines Jahres wird zuerst ein berüchtigter Wilderer tot aufgefunden, dann der örtliche Polizeichef, der Besitzer einer Fuchsfarm, der Pfarrer, ja sogar der Bürgermeister. Jede Tat weist gewisse Ähnlichkeiten auf - jedes der Opfer war Jäger. Jedes Mal scheint es, als hätten wilde Tiere ihre Rache genommen. Ist das überhaupt möglich? Der Verdacht fällt sofort auf die eigenwillige Janina Duszejko.

Die pensionierte Bauingenieurin Duszejko unterrichtet Englisch in der Dorfschule und ist radikale Tierschützerin. Doch kommt die betagte Dame wirklich als Täter in Betracht. Immerhin könnte sie als Ex-Hippie keiner Fliege ein Haar krümmen. Gemeinsam mit dem epileptischen Informatiker Dyzio, dem tschechischen Insektenkundler Boros, dem Nachbarn Matoga und der Geliebten des Dorfgauners bildet Duszejko einen friedlichen Gegenpol zu den skrupellosen Honoratioren des Dorfes. Vielleicht stimmt es ja doch, dass die Tiere sich wehren?

Mittwoch, 11. September, 20 Uhr

 

Der Eintritt ist frei!